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Gemeinderäte besichtigen erweitertes Parkhaus

Vor kurzem nutzten die Gemeinderäte der Stadt Biberach die Möglichkeit, das um 241 Stellplätze erweiterte
Parkhaus Ulmer Tor zu besichtigen und sich ein Bild von der Komplexität des Erweiterungsbaus zu machen.
Nach rund eineinhalbjähriger Bauphase wurde das erweiterte Parkhaus zum 1. Juni eröffnet. Thorsten Wölfle,
Teamleiter Parkierung der Stadtwerke Biberach, zeigte den anwesenden Gemeinderäten die Besonderheiten
des Erweiterungsbaus auf.
Knapp sieben Millionen Euro kostete der Bau samt technischer Ausstattung. Circa eine Million Euro entfallen
davon allein schon auf das Kathodische Korrosionsschutz System, kurz KKS. Die im Stahlbeton eingebaute
Bewehrung wird dabei durch Anlegen einer Schutzspannung präventiv und dauerhaft vor Korrosion geschützt.
„In dieser Größe ist dies vorbeugend, bei einem Neubau in Deutschland einmalig", erklärt Thorsten Wölfle.

Die Gemeinderäte waren sichtlich begeistert von der Tatsache, dass das Parkhaus energiautark betrieben
werden kann. Dies wird durch die in das Dach eingebundene Photovoltaikanlage, verbunden mit einem
Batteriespeicher, ermöglicht. Die errechnete durchschnittliche Jahresleistung der Photovoltaikanlage beträgt
145.000 kWh. Davon kann ein eventuell erzeugter Überschuss in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
Soweit möglich werden auch die vier installierten 22 kW-Ladepunkte für Elektrofahrzeuge über die Photovoltaikanlage
versorgt. Die Infrastruktur für weitere Ladepunkte wurde vorausschauend berücksichtigt.
„Wir sind stolz darauf, nun so ein modernes Parkhaus in Biberach betreiben zu können", so Dietmar Geier,
Geschäftsführer der Stadtwerke Biberach.

 

Bild: Thorsten Wölfle (2.v.l.), Teamleiter Parkierung der Stadtwerke Biberach, erklärt den anwesenden Gemeinderäten
die Besonderheiten der Erweiterung des Parkhauses.