A>A  >A<
Home | Kontakt | Links | Impressum | Datenschutz
UnternehmenBäderVerkehrParken
zurück

Boehringer Ingelheim unterstützt das Jobticket

Arbeitgeber übernehmen Vorreiterrolle – Mitarbeiter zahlen teilweise nichts mehr für den Bus

„Es freut uns riesig, dass der größte Arbeitgeber Biberachs ein Zeichen für Umwelt und Nachhaltigkeit setzt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Stadt den Umstieg auf den Bus zusätzlich finanziell schmackhaft macht", freut sich Oberbürgermeister Norbert Zeidler. Vorher hatten bereits Kreissparkasse, Landratsamt, Stadtwerke und e.wa riss die Bezuschussung der Jahreskarte für den Biberacher Stadtbusverkehr verkündet. Stadtwerkechef Dietmar Geier sieht in dieser Resonanz „die Bestätigung für die Summe aller Schritte im Rahmen der Qualitätsoffensive im Stadtlinienverkehr bis hin zum dichten Takt".

Kombi Job-/Bürgerticket als Clou

Doch wie kommt es dazu, dass unbegrenztes Busfahren im Stadtgebiet mit der Jahreskarte als Jobticket manchen Biberacher Arbeitnehmer (fast) nichts mehr kostet? Das ist das Ergebnis verschiedener Subventionen: Der ursprüngliche Tarifpreis einer Jahreskarte liegt bei 443 Euro für den engeren Stadtbereich und 613 Euro für die entlegenen Teilorte Ringschnait und Stafflangen. Zahlen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern dazu einen (steuerfreien) Zuschuss, gewährt der Nahverkehrsverbund DING wie bisher zehn Prozent Nachlass (DING-Jobticket).
Neu ist ab 2019 der Zuschuss für Einwohner Biberachs in Höhe von 240 Euro pro Jahreskarte (Bürgerticket). Durch diese Kombination sinken die monatlichen Buskosten für in Biberach gemeldete Mitarbeiter der zuschussgebenden Firmen gen Null. Boehringer Ingelheim Standortbeauftragter Dr. Hans Michelberger ist überzeugt: „Ein gutes ÖPNV-Angebot ist ein Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Als Arbeitgeber schaffen wir mit der Bezuschussung dabei gerne einen zusätzlichen Anreiz für den Umstieg auf den Bus."

Mitarbeiter der Kreissparkasse Biberach erhalten bereits seit 2018 einen jährlichen Zuschuss von 120 Euro für ihr Jobticket. Ab diesem Jahr wird der Zuschuss auf das Bürgerticket ausgeweitet. „Busfahren ist damit insbesondere für unsere in Biberach und in den Teilgemeinden wohnenden Mitarbeiter zu einer umweltfreundlichen, entspannten und nun auch noch lukrativeren Alternative zum Auto geworden", freut sich Vorstandsvorsitzender Martin Bücher.

Rechenbeispiele

Die aktuell definierten Zuschüsse der genannten Biberacher Arbeitgeber liegen zwischen zehn und 25 Euro monatlich. Mitarbeiter des Landratsamtes, die in Biberach, Mettenberg, Rißegg oder Rindenmoos ihren Wohnsitz haben, zahlen für die Jahreskarte als Jobticket ab Januar überhaupt nichts mehr. Wer aus Stafflangen oder Ringschnait ins Landratsamt oder eine andere Biberacher Kreisbehörde fährt, zahlt gerade mal 11,70 Euro monatlich.
Mitarbeiter der Kreissparkasse zahlen für ihre Fahrt mit dem Bus, sofern sie im Stadtgebiet Biberach wohnen, nur 3,22 Euro pro Monat. Kommen sie aus Ringschnait oder Stafflangen, kostet sie die Busfahrt 15,97 Euro im Monat.
Für Boehringer-Mitarbeiter sieht die Rechnung so aus: Die Jahreskarte für unbegrenztes Busfahren im Stadtbereich samt näheren Teilorten als Jobticket kostet noch 14,70 Euro (1,23 Euro monatlich). Für die entlegenen Teilorte Ringschnait und Stafflangen liegen die vergleichbaren Preise bei 167,70 und 13,98 Euro.

Mehrwert

„Viele unserer Mitarbeiter fahren mit dem Rad, jetzt haben sie eine umweltfreundliche und sichere Winter- und Schlechtwetteralternative fast zum Null-Tarif", so Hans Michelberger.
Egal ob Bürger- oder Jobticket, mit einer Jahreskarte haben ihre Nutzer unbegrenzte Mobilität in der Stadt von Montag bis Samstag sowie stark reduzierte Tarife für das Anrufsammeltaxi abends und am Sonntag. Samstags dürfen Jahreskarteninhaber vier Personen kostenlos im Stadtbus mitnehmen.
Erst vor rund einem Jahr hatten die Stadtwerke Biberach die Fahrtzeiten ausgedehnt und den Halbstundentakt eingeführt. In weiten Teilen der Stadt entstand durch geschickte Verknüpfung der Linien sogar ein Viertelstundentakt. Davon profitieren nicht nur die Wohnviertel, sondern auch die Industriegebiete im Norden und Süden der Stadt.


Bild (v.l.): Sind sich einig, dass der Bus zu einer echten Alternative zum Auto hier in Biberach geworden ist: Martin Bücher, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Biberach, Oberbürgermeister Norbert Zeidler, Peter Hirsch, Leiter des Verkehrsamtes, Dr. Hans Michelberger, Standortbeauftragter von Boehringer Ingelheim, Helmut Schilling, Teamleiter ÖPNV bei den Stadtwerken und Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Geier.