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Gute Chancen im Stadtverkehr Biberach, die magische Grenze von 15.000 Mitarbeitern mit Jobticketangebot zu knacken!

Die Biberacher Unternehmen ziehen mit den Stadtwerken in Sachen Umweltentlastung an einem Strang: Mit Abschluss des Jobticket-Rahmenvertrags der Firma Liebherr haben rund 3.300 Mitarbeiter des schwäbischen Familienunternehmens am Standort Biberach die Chance auf ein bezuschusstes Jobticket. Die Stadtwerke Biberach freuen sich, dass sie erneut einen Partner gewinnen konnten, der seinen Beschäftigten einen Anreiz für den Umstieg vom Auto auf den Bus oder Zug bietet. "Als Unternehmen ist Liebherr bestrebt, den Beschäftigten für deren Arbeitsweg Alternativen aufzuzeigen und diese zu fördern, wenn es zu deren Mobilitätsbedürfnissen passt. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, an die Zukunft zu denken". Da sind sich die Personalleiter Sascha Brenner und Wilhelm Kohler einig.

Zusammen mit den Beschäftigten von Boehringer Ingelheim, Kreissparkasse, Sana Klinken, Landratsamt, Stadt, e.wa riss, Stadtwerke und den Beschäftigten des Landes Baden-Württemberg haben mittlerweile rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Chance auf einen steuerfreien Arbeitgeberzuschuss. „Das ist wirklich eine enorme Zahl. Wir freuen uns, dass so viele Biberacher Firmen mitziehen und den öffentlichen Nahverkehr unterstützen", so Margit Leonhardt, Geschäftsführerin der Stadtwerke Biberach.

Beschäftigte aus dem Gemeindegebiet Biberach profitieren gleich doppelt: Diese kaufen eine Bürgerticket Jahreskarte und erhalten zum einen den Zuschuss der Stadt Biberach, zum anderen den Zuschuss ihres Arbeitgebers. Die Beschäftigten erhalten von Ihren Arbeitgebern monatlich zwischen 10 und 25 Euro steuerfrei über die Lohnabrechnung ausbezahlt. Letztendlich kostet die Jahreskarte im Stadtgebiet für den Mitarbeiter, der in Biberach wohnt und arbeitet, zwischen null und 38,70 Euro pro Jahr - „Unschlagbar günstig für eine Jahreskarte, die im Stadtgebiet normalerweise einen Wert von 460 Euro hat", sagt Helmut Schilling Teamleiter ÖPNV der Stadtwerke Biberach. Die bezuschussten Jobtickets der genannten Arbeitgeber können für Fahrten im gesamten DING-Gebiet erworben werden. Damit kommen nicht nur Biberacher Bürger in den Genuss günstiger Tickets, sondern alle Beschäftigte aus dem ganzen DING-Gebiet, ganz gleich ob Sie mit Bahn oder Bus fahren.

Seit Dezember 2017 hat die Stadt mit dem neuen Biberacher Stadtverkehr eine neue Zeitrechnung eingeläutet: In weiten Teilen der Stadt gibt es seither einen 15-Minuten-Takt. Es besteht ein Nahverkehrsangebot bis tief in die Nacht, am ZOB/Bahnhof gibt es die schnelle Umsteigemöglichkeit in alle Stadtteile und die Teilorte Rißegg, Rindenmoos sowie Mettenberg wurden besser eingebunden. Mit der Bezuschussung der Tickets für den Biberacher ÖPNV hat die Stadt letztes Jahr noch eins draufgesetzt. Seither kostet die Jahreskarte im Stadtgebiet nur noch 158,70 Euro. In der Kundenbefragung im Frühjahr 2019 bekam das neue Nahverkehrskonzept der Stadtwerke deshalb auch viele gute Rückmeldungen. Die Fahrgastzahlen steigen seither ebenfalls stark an. In 2018 stiegen die Beförderungszahlen um knapp 80.000 Fahrgäste bzw. um 4,5 Prozent an. Im letzten Jahr konnten 18 Prozent bzw. 330.000 Fahrgäste zusätzlich befördert werden. Mittlerweile nutzen jährlich 2,15 Millionen Fahrgäste den Stadtbus. Die Verantwortlichen für den Stadt- und Überlandverkehr der Stadtwerke arbeiten an weiteren Verbesserungen und bleiben mit den Arbeitgebern im Gespräch.


Bild (v.l.): Freuen sich, dass die Beschäftigten der Firma Liebherr in Biberach den Öffentlichen Nahverkehr im DING-Gebiet nun besonders günstig nutzen können: Helmut Schilling, ÖPNV-Leiter bei den Stadtwerken, Sascha Brenner, Personalleiter der Liebherr-Werk Biberach GmbH , Stadtwerke-Geschäftsführerin Margit Leonhardt, Wilhelm Kohler, Personalleiter der Liebherr-Components Biberach GmbH und Ralf Löwrigkeit vom DING-Verbund.