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Update - Coronavirus – Die Lage im Nahverkehr

Der Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus verändert auch die Lage im öffentlichen Personennahverkehr ständig.
Das aktuelle Geschehen haben wir in folgende Punkte zusammengefasst:

Aufrechterhaltung des Nahverkehrsangebots
Das Nahverkehrsangebot bleibt in reduzierter Form bestehen:
• Die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund DING fahren nach dem Fahrplan wie in Schulferien – Ausnahme: im Stadtgebiet Ulm/Neu-Ulm gilt der Samstagsfahrplan, ergänzt durch zusätzliche Fahrten zur Hauptverkehrszeit;
• Auch der Schienenverkehr unterliegt Einschränkungen – bitte dazu die aktuellen Fahrpläne unter www.bahn.de oder App DB Navigator;
• Rufbus-Angebote (MobilSAM, Pfiffibus, Spätbus Ehingen) werden derzeit aufrechterhalten;
• www.ding.eu und die DING App geben Fahrplan-Auskünfte über den derzeitigen Fahrplan;
• die Aushänge an den Haltestellen können nicht aktualisiert werden; Fahrgäste orientieren sich an den o.g. Regeln.

Infektionsschutz
• Vom Verbot der Gruppenbildung über 2 Personen ist das Warten an Haltestellen und die Nutzung von Bus und Bahn zwar nicht erfasst, dennoch gilt das Einhalten des 1,5 m Abstands und die Beachtung der allge-meinen Hygienevorschriften;
• Gleichzeitig versuchen die Busunternehmen, möglichst große Fahrzeuge einzusetzen, damit auch in den Fahrzeugen das Abstandsgebot eingehalten werden kann.

Rückgabe von Schülermonatskarten – Appell der Busunternehmen an die Eltern
Durch die Schließung der Schulen entfallen die schulnotwendigen Fahrten zunächst bis zum Ende der Osterferien. April-Schülermonatskarten können fristgemäß bis zum 30. März im Schulsekretariat abgegeben (sofern geöffnet) oder postalisch (möglichst per Einwurf-Einschreiben) an die jeweilige Ausgabestelle versandt werden.

Weil durch die Rückgabe von Schülermonatskarten für den Monat April Einnahmen entfallen, die für viele Verkehrsunternehmen im ländlichen Raum die Existenzgrundlage sind, appelliert Eckhart Werner, Geschäftsführer der Donau-Iller-Bus GmbH, einem Zusammenschluss der privaten baden-württembergischen Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund DING, an die Eltern:

„Bitte geben Sie die Schülermonatskarten für den Monat April, und auch die folgenden, nicht zurück, selbst wenn die Schulen geschlossen bleiben. Damit zeigen Sie Solidarität gegenüber Ihrem lokalen Verkehrsunternehmen, das sonst in seiner Existenz gefährdet ist.
Bitte denken Sie daran, dass uns als Verkehrsunternehmen auch der Anteil des Landratsamts wegfällt, wenn Sie die Schülermonatskarten zurückgeben und Sie sich dadurch den Eigenanteil sparen. Denn ohne Einnahmen aus dem Schülerverkehr sind wir alle nicht überlebensfähig.
Vielen Dank."