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Freibad Biberach seit 01. Juli geöffnet

Seit dem 1. Juli hat das Biberacher Freibad seine Pforten wieder für alle, die das kühle Nass lieben geöffnet. Dieses Jahr sind jedoch aufgrund von Corona einige Neuerungen zu beachten: Der Zutritt zum Freibad ist ausschließlich mittels einer Geldwertkarte möglich, denn diese bietet viele Vorteile: Jede Geldwertkarte ist personalisiert, sodass im schlimmsten Fall Infektionsketten nachverfolgt werden können. Außerdem gelangen Besucher schnell und vor allem kontaktlos in den Eingangsbereich. Lange Schlangen vor dem Eingangsschalter sind also in dieser Saison nicht zu erwarten.

Die Freibadbesucher können zwischen drei Geldbeträgen wählen: 20 Euro, 40 Euro und 80 Euro. „Damit ist sowohl für ‚Vielbader' als auch für Besucher, die nur gelegentlich ins Freibad kommen, etwas dabei", erklärt Joachim Isenmann, Leiter des Bäderteams bei den Stadtwerken. Darüber hinaus haben die Stadtwerke die Eintrittspreise angepasst: So kostet ein Freibadbesuch für maximal 3 Stunden für einen Erwachsenen drei Euro, Jugendliche und Ermäßigte bezahlen zwei Euro. Oben drauf kommt zusätzlich der Rabatt für die Bezahlung mit Geldwertkarte. Besitzt man eine Geldwertkarte im Wert von 80 Euro sind dies 23 % Rabatt. Bei einer 40-Euro-Geldwertkarte ist der Eintrittspreis um 17 % günstiger und bei der 20-Euro-Geldwertkarte um 8 %.

Die Öffnungszeiten mussten aufgrund der Pandemie angepasst werden: Das Freibad hat in dieser Saison täglich von 8 bis 11 Uhr, von 12 bis 15 Uhr und von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Die Zeiten dazwischen werden zur Reinigung und Desinfektion benötigt. Alle Badegäste müssen in diesen Zeitfenstern das Bad verlassen. Maximal 400 Besucher dürfen sich gleichzeitig im Freibad aufhalten. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. In den Becken gibt es weitere Auflagen. So herrscht im Schwimmerbecken ein Einbahnsystem. Dies bedeutet, dass innerhalb der gekennzeichneten Bahnen nur in eine Richtung geschwommen werden darf. Außerdem darf sich im Toilettenbereich immer nur eine Person aufhalten. Die Warmwasserduschen sind außer Betrieb. Die Badegäste müssen daher die Standduschen an den Becken nutzen. „Wir sind froh, dass die Freibadsaison in Biberach trotz der vielen Auflagen nun endlich starten kann und freuen uns auf die Besucher", so Margit Leonhardt, Geschäftsführerin der Stadtwerke.

Im Gegensatz zum Freibad bleibt das Biberacher Hallensportbad vorerst für die Öffentlichkeit noch geschlossen. Seit dem 22. Juni dürfen die Vereine das Bad wieder unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Hygienekonzepts nutzen. „Wir danken dem Ordnungsamt der Stadt und dem Gesundheitsamt des Landkreises für die konstruktive Unterstützung bei der Umsetzung der Auflagen", so Joachim Isenmann.