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Mit Stadtbuslinie 2 zur Werkstatt für behinderte Menschen im Industriegebiet Schachen in Birkenhard

Es ist soweit: Ab dem 3. Mai können Fahrgäste im Linienverkehr der Stadtwerke Biberach bis zur Haltestelle „Heggbacher Werkstatt" im Industriegebiet Schachen in Birkenhard und zurück fahren. Die Haltestelle wird in den Fahrplan der Linie 2 aufgenommen. Niederlassungsleiter Andreas Hollacher und Stadtwerke-Geschäftsführerin Margit Leonhardt freuen sich, dass die Werkstatt für behinderte Menschen Biberach eine eigene Haltestelle für den Biberacher Stadtbus erhält. Bisher war die Haltestelle lediglich in der Linie 327 mit eingebunden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstatt am Standort in Birkenhard mussten bis zur nächstgelegenen Haltestelle „Birkenhard Schulstraße" einen Fußweg von rund 750 Metern zurücklegen, um die Linie 2 zu erreichen. Insbesondere für die Menschen mit Beeinträchtigungen beim Gehen stellte dies eine große Anstrengung dar. „Da wird es zukünftig mit den barrierefreien Niederflurfahrzeugen der Stadtwerke direkt vor der Werkstatt umso komfortabler", freut sich Margit Leonhardt. Diese sind mit einer mechanischen Rampe ausgestattet, die den Zu- und Ausstieg vor allem für Rollstuhlfahrer erleichtert.
„Es ist wirklich klasse, dass wir nun eine weitere Buslinie direkt vor unserer Werkstatt haben. Das ist eine enorme Erleichterung für viele unserer Beschäftigten und erhöht die Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung auch bei unseren Mitarbeitenden", freut sich Niederlassungsleiter Andreas Hollacher. Dass die Anbindung der neuen Haltstelle an die Linie 2 schnell und kostengünstig möglich war, ist hauptsächlich einem günstigen Umstand geschuldet. „Die Haltestelle Schulstraße ist gleichzeitig die Endhaltestelle der Linie 2. Dort haben die Fahrerinnen und Fahrer sowieso fünf Minuten Ausgleichszeit. Deshalb war die Anbindung der WfbM tatsächlich nur mit einem kleinen Mehraufwand zu bewerkstelligen. Außerdem wird die Anbindung des Industriegebiets in Birkenhard durch die neue Haltestelle insgesamt aufgewertet, " erklärt Helmut Schilling, Teamleiter für den Öffentlichen Personennahverkehr bei den Stadtwerken.
Täglich nutzen aktuell schon über 50 Menschen mit Unterstützungs- und Assistenzbedarf das Netz des ÖPNV für den Weg zur Arbeit in der WfbM Biberach am Standort Birkenhard. „Wir sind froh, dass wir die Werkstatt so schnell anbinden konnten. Die Haltestelle ist derzeit lediglich ein Provisorium, der barrierefreie Ausbau der Haltestelle ist allerdings in Planung," ergänzt Peter Hirsch, Leiter des Verkehrsamts in Biberach.

Seit Dezember 2020 sind Warthausen und Birkenhard über die neue Linie 2 halbstündlich an den Biberacher Stadtbusverkehr angebunden. Dafür wurden auch neue Haltestellen im Bereich Obere Stegwiesen geschaffen. Das Industriegebiet Aspach wird morgens und abends seither sogar im Viertelstundentakt angefahren. Außerdem profitieren Fahrgäste aus Warthausen und Birkenhard seit Dezember vom Anrufsammeltaxi der Stadtwerke. Maßgebliche Partner bei dieser Erweiterung der Linie 2 sind der Landkreis und die Gemeinde Warthausen.
In der WfbM Biberach finden momentan über 200 Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung. Das breite Leistungsspektrum der Werkstatt reicht von Montage- und Verpackungsarbeiten über Landschaftspflege bis hin zu Datenarchivierung. Die WfbM Biberach besteht seit 1974 und ist im Jahr 2012 an den neuen Hauptstandort in Birkenhard umgezogen. Sie ist Teil des Heggbacher Werkstattverbunds der St. Elisabeth-Stiftung.

Bild (v. l. n. r.): Freuen sich auf die Anbindung der Stadtbuslinie 2: Sigrid Schäfer, Björn Hallmann, Andreas Löhle, Sonja Baisch und Elisabeth Fiesel, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstatt für behinderte Menschen in Birkenhard.

Bildnachweis: WfbM Biberach